„Evangelisch“ sein bedeutet:
In dem Bewusstsein leben, dass du von Gott angenommen bist, so wie du bist. 

Interessantes für Eltern

Bei der Erfüllung ihres Auftrages nehmen die 14 Einrichtungen sowohl die Bedürfnisse der Kinder, als auch der Eltern in ihren jeweiligen Lebenssituationen ernst. Sie verstehen ihre Arbeit als Ergänzung und Unterstützung der elterlichen Erziehung.

Ein wichtiger Grundstein unserer pädagogischen Arbeit ist, miteinander im Gespräch zu bleiben. Wir beginnen mit Vorbereitung der Eingewöhnung uns mit den Eltern über ihr Kind auszutauschen. Diese sensible Zeit des Kita-Starts wird gemeinsam gestaltet: Durch kurze tägliche Gesprächsmöglichkeiten, terminierte Entwicklungsgespräche, Elternabenden und Aktionen wird dieser Austausch weiter gepflegt.

Darüber hinaus beraten wir regelmäßig mit dem Elternrat, welche Themen alle Eltern beschäftigen, welche Veränderungen und Verbesserungen notwendig und möglich sind.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen als Eltern Informationen an die Hand geben, die hilfreich sein können bei den Betreuungsfragen Ihres Kindes.

Wir möchten Kindern mit chronischen Erkrankungen oder Allergien gerne den Besuch in unseren Kitas ermöglichen. Unsere Mitarbeitenden haben bereits unterschiedliche Erfahrungen damit gesammelt. Um eine gute Betreuung mit diesen gesonderten Anforderungen zu gewährleisten, ist ein Gespräch mit der Leitung der Kita notwendig. Vor Ort muss geklärt werden, welche Erfordernisse notwendig sind und welche von den Mitarbeitenden geleistet werden können.

NEU: Das Vormerk- und Anmeldeverfahren für alle Kindertageseinrichtungen in Köln ist eingeführt
Ab sofort ist das online gestützte Vormerk- und Anmeldeverfahren „Little Bird“ zur Nutzung durch die Eltern freigeschaltet. Dies soll den Eltern die Suche und Auswahl erleichtern, das Anmeldeverfahren aller Kitas in Köln zentralisieren sowie Elternwünsche und Platzvergabe besser koordinieren.

WICHTIG: Geben Sie bitte bei der Vormerkung die Konfession des Kindes an, sonst kann keine konfessionelle Berücksichtigung durch uns sattfinden.

Alle Kinder werden nach eigenen Kriterien aufgenommen. Der Rat der Einrichtung (Elternrat, Trägervertreter, Mitarbeitende) bestimmt diese Aufnahmekriterien (so ist es im KiBiz §9a, Abs. 6 vorgeschrieben), nach denen die angemeldeten Kinder aufgenommen werden.
Die Eltern erhalten bei einer Platzvergabe eine Zusage. Zum konkreten Zeitraum der Zusage gibt die Leitung der Kita Ihnen gerne eine Auskunft.

Die Eingewöhnung wird nach einem im Verband erarbeiteten Konzept gestaltet, dass sich an das sogenannte Berliner Modell anlehnt.
Eine verlässliche Bindung zwischen Kind und Erwachsenen ist die zentrale Grundlage für gelingende Bildungsprozesse. Die Forschungsergebnisse machen deutlich, wie wichtig es ist, in diese Phase des Bindungsaufbaus viel Zeit zu investieren.

Uns ist in dieser besonderen Anfangsphase wichtig, dass jedes Kind genug Zeit hat, sich von den eigenen Eltern zu lösen und eigenen Beziehungen zu den Mitarbeitenden aufzubauen. Dafür ist die verlässliche Begleitung des Kindes durch eine Bezugsperson besonders wichtig.

Solch ein Loslösungs- und gleichzeitiger Beziehungsaufbauprozess benötigt Zeit. Diese wollen wir jedem Kind geben. Als Leitlinie für diese sensible Zeit nutzen wir das Handlungsraster der Eingewöhnungskonzeption. Dieses Raster leitet Eltern und Mitarbeitende an, die gemeinsame Betreuung und ersten Trennungsversuche zu gestalten. Dabei ist die Wahrnehmung der Signale des Kindes durch die Erwachsenen sehr wichtig. Denn das Kind zeigt, ob eine Trennungsphase von den Eltern angemessen ist oder noch nicht.

Die Eltern erhalten zur konkreten Umsetzung genaue Informationen von den Mitarbeitenden in der Kita.
Das Rahmenkonzept zur Eingewöhnung finden Sie hier.

Die Beiträge für die Betreuung Ihres Kindes werden von der Stadt Köln erhoben. Als Träger haben wir damit gar nichts zu tun. Die Beiträge sind einkommensabhängig. Genauere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Köln.

Als Träger unserer Einrichtungen ziehen wir den Beitrag für das Mittagessen ein. Über die Höhe der Kosten können Sie sich vor Ort in der jeweiligen Kita informieren.
Die Beiträge zum Mittagessen richten sich nach den Kosten für Lebensmittel, Küchenpersonal und Energiekosten.

Wir erheben keine zusätzlichen Elternbeiträge. Ausgenommen davon sind Kosten für besondere Veranstaltungen, Ausflüge und weitere Malzeiten.

Der Schutz vor Infektionen ist eine gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Kindertagesstätte. Gerade die Betreuung von vielen Kindern in gemeinsamen Räumen erfordert einen sorgsamen Umgang mit Erkrankungen, um Kinder, Mitarbeitende und Familienangehörige zu schützen. Um der Verbreitung von Infektionen vorzubeugen, sind in einer Kindertagesstätte vielfältige Hygienemaßnahmen zu treffen.
Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz sind meldepflichtig. Die Personensorgeberechtigten sind verpflichtet, die Kindertageseinrichtung bei einer Erkrankung ihres Kindes oder eines Familienangehörigen umgehend zu benachrichtigen. Bitte beachten Sie dazu die Belehrung zum Infektionsschutzgesetz, die Ihnen mit dem Betreuungsvertrag ausgehändigt wurde.

Wenn ein Kind während des Besuchs der Kindertageseinrichtung erkrankt, sind die Mitarbeitenden verpflichtet, die Personensorgeberechtigten umgehend zu benachrichtigen, um das Kind abholen zu lassen. Ein Besuch der Einrichtung ist erst nach der Genesung wieder möglich.

Regelung bei Magen-Darm-Erkrankungen
Kinder mit einer Magen- oder Darmerkrankung dürfen die Kindertageseinrichtung laut Infektionsschutzgesetz nicht besuchen. Da bei diesen Erkrankungen nicht zu unterscheiden ist, ob es sich um eine kurzzeitige Übelkeit oder um eine ansteckungsfähige Erkrankung mit weiteren infektiösen Ausscheidungen handelt, können betroffene Kinder die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind.

Regelung bei Kopflausbefall
Wenn in der Kindertagesstätte ein Kopfläusebefund vorliegt, werden die Mitarbeitenden ggf. alle Kinder auf Befall überprüfen. Die Mitarbeitenden sind verpflichtet, den Befall dem Gesundheitsamt zu melden. Die Personensorgeberechtigten aller Kinder werden über einen Befall per anonymisierten Aushang informiert.
Das betroffene Kind muss sofort von den Personensorgeberechtigten oder einer beauftragten Person aus der Einrichtung abgeholt werden. Die Personensorgeberechtigten haben eine sachgerechte Behandlung des Befalls durchzuführen. Sollte bei dem betreffenden Kind wiederholt ein Befall auftreten, ist ein ärztliches Attest bei Wiederbesuch der Einrichtung vorzulegen.

Zeckenbefall
Bei Aufenthalt der Kinder im Außengelände oder bei Ausflügen kann es ggf. zu einem Zeckenbefall kommen. Die Personensorgeberechtigten werden gebeten, ihre Kinder täglich dahingehend zu kontrollieren.
Sollten die Mitarbeitenden eine Zecke bei einem Kind entdecken, werden sie umgehend die Personensorgeberechtigten benachrichtigen, die die Zecke selbst entfernen sollen.

In unseren Kindertagesstätten wird jeden Tag ein warmes Mittagessen angeboten. Dafür ziehen wir einen Beitrag ein. Über die Höhe der Kosten können Sie sich vor Ort in der jeweiligen Einrichtung informieren. Die Beiträge zum Mittagessen richten sich nach den Kosten für Lebensmittel, Küchenpersonal und Energiekosten.

Wenn Sie Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe erhalten können Sie einen Antrag auf Ermäßigung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepacketes stellen. Ist dieser Antrag von der Stadt Köln bewilligt worden, zahlen Sie nur noch 20 Euro im Monat für das Essen, den Restbetrag bekommen wir von der Stadt Köln erstattet.
Informationen und Antragsunterlagen finden Sie hier.

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeitenden ist eine unverzichtbare Grundlage für die Gestaltung der pädagogischen Arbeit. So dienen die Gespräche zu Beginn und zum Abschluss der Eingewöhnung dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch von wichtigen Informationen über Ihr Kind. Sie kennen die Besonderheiten und Gewohnheiten Ihres Kindes genau. Diese Infos können beispielweise bei der Gestaltung der Kontaktaufnahme oder der Schlafenszeit sehr hilfreich sein.

Regelmäßige Tür- und Angelgespräche beim Bringen oder Abholen werden für alltägliche oder besondere Informationen genutzt, die wichtig sind, um ggf. ein verändertes Verhalten des Kindes an diesem Tag zu verstehen. Regelmäßige Elterngespräche (mind. 1x pro Jahr) sind für den Austausch über die Entwicklungsthemen des Kindes gedacht. Hierbei stehen Ihre Beobachtungen und die der Mitarbeitenden zu Ihrem Kind im Mittelpunkt.

Wir freuen uns auch über Ihr eigenes persönliches Engagement für die Arbeit in der Kita. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten des Engagements: Sie können sich bei einzelnen Festen oder Ausflügen beteiligen, sich in den Elternrat wählen lassen und die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und Eltern mitgestalten, Sie können im Förderverein mitwirken und sich in der Gemeindearbeit und in der Mitgestaltung von Gottesdiensten einbringen. Vor Ort gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten…

Die formale Mitwirkung über gewählte Gremien ist über den § 9 des Kinderbildungsgesetzes geregelt.