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Unsere Familienzentren2018-08-30T17:10:58+00:00

Unsere Familienzentren

Alles unter einem Dach

Die Aufgaben in den Kindertagesstätten haben sich verändert. Heute gewährleisten so gut wie alle Kitas einen Mindeststandard an „Zusammenarbeit mit Familien“ und verfügen darüber hinaus über ein buntes Netz an unterstützenden Familiendienstleistungen, die weit über den Mindeststandard hinausgehen.

Mit der Schaffung von Familienzentren in Nordrhein-Westfalen wurde 2006/2007 ein erfolgreicher Versuch unternommen, Eltern den Zugang zu niedrigschwelligen und ganzheitlichen Hilfen alltagsnah zu gestalten, ohne Hemmschwellen oder räumlichen Hindernissen. Mit dieser Entwicklung will das Land eine Unterstützungsstruktur für Kinder und Eltern bieten, um den wachsenden Herausforderungen an den Familienalltag zu begegnen. So unter anderem durch passgenaue Beratung und Unterstützung im Stadtteil, die den Eltern und den Nachwuchs so früh wie möglich fördern und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken.

Wir befürworten diese Entwicklung und stehen unseren Kitas bei der Weiterentwicklung von der Kindertageseinrichtung hin zum Familienzentrum, deren Ziel die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung mit Angeboten der Beratung und der Hilfe für die gesamte Familie ist, zur Seite.

Bisher haben sich 7 Kindertagesstätten auf den Weg zum zertifizierten Familienzentrum NRW gemacht:

Was genau sich hinter jedem einzelnen Familienzentrum verbirgt und welche zahlreichen niederschwelligen Leistungen und Angebote diese für Sie bereithalten, erfahren Sie auf deren Internetseiten.

Schauen Sie rein und überzeugen Sie sich selbst.

2008 wurde das Evangelische Familienzentrum Ehrenfeld zertifiziert, ein Verbund aus den Kitas Kinderarche und Kita Fröbelstraße mit der dazugehörenden Kirchengemeinde Ehrenfeld.
Weitere Informationen finden Sie hier

2009 wurde das Evangelische Familienzentrum Weiden zertifiziert, bestehend aus der Integrativen Kita Weiden und der dazugehörenden Kirchengemeinde Weiden/Lövenich.
Weitere Informationen finden Sie hier.

2010 wurde das Evangelische Familienzentrum „efa nordwärts“ zertifiziert, ein Verbund aus den Kitas Usedomstraße in Chorweiler, Kita Lebensbaumweg in Heimersdorf, Kita Villa Maus in Worringen und den dazugehörenden Kirchengemeinden Neue Stadt und Kirchengemeinde Worringen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

2014 wurde das Evangelische Familien- und Gemeindezentrum -Mittendrin- in Deutz zertifiziert, bestehend aus der Kita Baumhaus und der dazugehörenden Kirchengemeinde DeutzPoll.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Das „Gütesiegel Familienzentrum NRW“

Das Gütesiegel wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes NRW verliehen. Alle 4 Jahre müssen die Familienzentren in einem aufwändigen Verfahren nachweisen, dass sie den Vorgaben des „Gütesiegel Familienzentrum NRW“ entsprechen. Dafür ist ein umfangreicher Fragebogen auszufüllen und jede Menge Unterlagen, die die Angaben belegen, bei PädQUIS, dem Institut für pädagogische Qualitäts-Informations-Systeme, in Berlin einzureichen. Dort werden die Unterlagen auf Herz und Nieren geprüft. Darüber hinaus schicken sie einen Mitarbeitenden, um sich ein Bild von der praxisnahen Arbeit des Familienzentrums vor Ort zu machen. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind bekommen die Familienzentrum für 4 weitere Jahre das Gütesiegel verliehen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Niederschwellige Unterstützung im Alltag*

Ziel des Landesprogramms ist es, Familien bei der Erziehung und im Alltag zu unterstützen und damit sowohl zu einer frühzeitigen Förderung und Prävention als auch zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit beizutragen.

Die Stärkung der frühkindlichen Bildung – verbunden mit einer bestmöglichen Unterstützung für Familien – gehört zu den wichtigsten Zielen der Landesregierung. Gerade bei der frühen Förderung junger Familien haben die Familienzentren eine Schlüsselstellung. Sie sind erfolgreiche Präventionsmodelle und unverzichtbar, wenn es darum geht, Kindern bestmögliche Startchancen zu eröffnen. Sie sind ebenso unverzichtbar bei der Förderung der Erziehungs- und Bildungskompetenz der Eltern.

Familienzentren sollen unter anderem

• Kinder umfassend individuell fördern und den Bildungsauftrag intensivieren;
• Sprachdefizite, insbesondere bei Kindern aus Zuwandererfamilien, früh feststellen und systematisch abbauen;
• Stärken und Schwächen der Kinder früh erkennen und Eltern in Fragen der Erziehung, Bildung, Gesundheit etc. gezielt und bereits sehr früh beraten;
• Kindertagesstätten zum Bildungs- und Erfahrungsort für Kinder und ihre Eltern weiterentwickeln und damit Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken;
• Eltern bei Alltagskonflikten helfen und diese Hilfe unmittelbarer und ohne Hemmschwellen zugänglich machen;
• Zuwandererfamilien und Familien aus bildungsfernen Schichten erfolgreich ansprechen;
• die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern;
• durch eine Öffnung der Angebotsstruktur mehr Variabilität in den Betreuungszeiten und der Altersmischung schaffen und damit den Bedürfnissen von Familien stärker entgegenkommen;
• den Übergang von der Kita in die Grundschule erleichtern.

(*Auszug aus dem Landesprogramm, zu finden unter www.familienzentrum.nrw.de)